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Honig

Honig ist ein wertvolles Lebensmittel, das Proteine ,Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb-und Aromastoffe und Pollen enthält.

Blütenhonig: Die Bienen sammeln Nektar aus den Blühpflanzen und wandeln ihn um in Honig.

Einige bekannte Blühhonige sind Raps-, Klee-, Löwenzahn-, Weißdorn-,Lindenblüte-,Akazien-,

Kastanien-,Ahorn-,Heide-,Lavendel-,Thymian-,Sonnenblumen-, Phaceliahonig um nur einige Blütenhonige zu nennen.

Beim Imker wird zum größenteil hier oben im Norden Rapshonig und Sommerblüte angeboten.

Sommerblüte meistens aus dem Grund, weil man nicht immer hundertprozentig sagen kann, das

Ist Kleehonig oder Phacelia, weil die Bienen bei Ihrer Suche nach Nahrung verschiedene Blüten anfliegen. Es sei denn ein Bienenvolk steht direkt im Klee, oder direkt an einer Lindenallee, oder Ahornallee. Manche Honige kann man natürlich an seiner Farbe, seinen Geschmack erkennen.

Rapshonig erkennt man an seiner hellen Farbe seiner Süße und seiner cremigen Konsistenz.

Manche Imker bezeichnen ihren Honig als Rapshonig, obwohl er von der Farbe etwas dunkler ist, als reiner Rapshonig. Das liegt daran, dass nicht alle Imker ihre Völker direkt in den Raps stellen können, sondern 500 Meter oder einen Kilometer entfernt.

Das bedeutet, dass die Bienen auch mal andere Blüten anfliegen , die näher sind. Z.B. eine Löwenzahnwiese, oder eine Weißdornhecke.

Wir hatten immer das Glück, dass unsere Bienen im Raps stehen, daher auch der schöne helle Farbton und der Rapsgeschmack.

Honigtauhonig wird aus den Ausscheidungen von saugenden Insekten(Blattläusen) gewonnen.

Blattläse und andere saugende Insekten stechen, beißen Pflanzen und saugen aus Ihn die Säfte.

Sie scheiden dann ein süßliches Sekret aus, was die Bienen aufnehmen und es auch in Honig umwandeln. Der Honig schmeckt etwas kräftiger und ist in der Farbe dunkler. Er enthält auch eine andere Zuckerzusammensetzung, als z. B. Blütenhonig.

Honigernte: Die Bienen lagern den Honig in Wachsplatten. Durch das Umhertragen in der Bienenbeute wird dem Honig Wasser entzogen. Wenn er richtig reif ist, verdeckeln die Bienen die einzelne Wabenzelle. Wir Imker können dann wunderbar erkennen. Der Honig ist reif für die Ernte.

In einer Zentrifuge, der Honigschleuder, schleudern wir den Honig aus den Wabenrähmchen und rühren ihn noch ein paar Tage. Nach ca. einer Woche ist er abfüllfertig und kann in Gläser gefüllt werden.

Honigqualität: Es gibt einen Wert, der etwas über die Qualität des Honigs aussagt. Hydroxymethylfurfural . (HMF) Je höher dieser Wert, um so niedriger die Qualität des Honigs. Beim deutschen Imkerbund ist nur ein Wert von max. 15mg erlaubt. Die deutsche Honigverordnung 40mg, also fast dreimal minderwertiger als vom deutschen Imkerbund und internationaler Wert 80mg, also fast 6mal minderwertiger, als die des deutschen Imkerbundes.

Es lohnt sich also für den qualitätsbewussten Konsumenten mal nachzuschauen, woher der Honig kommt. Wenn man dann in unseren

Fachblättern Fotos sieht, wo Menschen auf Frachtern stehen und Kübel voller Honig ineinander kippen, dann kann man sich seinen Teil denken . Es lohnt sich im Verbrauchermarkt das Honigglas in die Hand zu nehmen und zu lesen, was auf dem Rücketikett steht.

Wir Imker dürfen übrigens gar nichts zusammenkippen und verschneiden.

Sie als Verbraucher entscheiden, was auf Ihrem Brötchen oder Brot gestrichen wird.

Ps. Wir verkaufen sehr gerne unseren Honig und auch Großverbraucher oder Wiederverkäufer sind uns willkommen.